Top Story Die Evolution der ŠKODA Blinker

So haben sich die Richtungsanzeiger im Laufe der Jahre verändert

Die Art und Weise, wie Autofahrer anzeigen, dass und wohin sie abbiegen möchten, hat sich in den vergangenen hundert Jahren erheblich weiterentwickelt. Die Exponate des ŠKODA Museums zeigen Ihnen, wie es mit mechanischen Pfeilen begann und mit modernen LED-Blinkern endete.

1929 LAURIN & KLEMENT ŠKODA 110

Die allerersten Autos hatten noch keine Fahrtrichtungsanzeiger. Stattdessen wurde von den Fahrern erwartet, dass sie einen Arm aus dem Auto streckten und anzeigten, wohin sie abbiegen wollten. So ähnlich, wie es Radfahrer noch heute tun. Doch ausgerechnet für die damaligen Radfahrer erfand der Tscheche Jan Hanuš aus Olmütz einen drehbaren Richtungspfeil: 1922 ließ er sich den durch einen Lederriemen betätigten Richtungsanzeiger patentieren. Dann fand die Idee ihren Weg ins Automobil: Ab 1929 war der LAURIN & KLEMENT ŠKODA 110 mit einem elektromagnetisch betätigten Pfeil ausgestattet, der über einen Knopf auf dem Armaturenbrett gesteuert wurde.

1937 ŠKODA POPULAR MONTE CARLO

Wenige Jahre später wurde der Einfachpfeil durch ein System mit zwei elektromagnetisch gesteuerten, ausklappbaren Fahrtrichtungsanzeigern ersetzt, einer auf jeder Seite des Fahrzeugs. Ältere LAURIN & KLEMENT Fahrzeuge konnten mit diesen „Winkern“ nachgerüstet werden. Verbindlich wurde die Verwendung von Fahrtrichtungsanzeigern in der Tschechoslowakei erst 1939 vorgeschrieben.

1964 ŠKODA OCTAVIA COMBI, Typ 993 C

Die nächste Entwicklungsstufe kam unseren heutigen Blinkern schon ziemlich nah: elektrische Glühbirnen mit orangefarbenen Glasabdeckungen. In den 1960er- und 70er-Jahren handelte es sich um eigenständige Leuchten, die getrennt von den Scheinwerfern positioniert waren. Im damaligen ŠKODA OCTAVIA wurden sie über den linken Lenkstockhebel betätigt.

1966 ŠKODA 1000 MB

Beim legendären ersten Hecktriebler 1000 MB blieben die vorderen Blinker separat, die hinteren wurden in das Rücklicht integriert. Der filigrane fahnenförmige Blinkerhebel hinter dem Lenkrad diente auch zum Hupen, wenn er nach vorn gedrückt wurde.

1988 ŠKODA 125 L

Die Fahrzeuge der Baureihe 105/120 waren die ersten ŠKODA Modelle, bei denen die Blinker direkt neben den Scheinwerfern saßen, wenn auch nicht im selben Gehäuse wie diese. Erstmals war diese Generation auch mit kleinen orangefarbenen Blinkleuchten an den Kotflügeln ausgestattet, da seitliche Blinker auf einigen Exportmärkten Vorschrift wurden.

Der ŠKODA 125 L

1988 ŠKODA FAVORIT 136 L

Beim FAVORIT wuchs zusammen, was zusammen gehört: Der damals hochmoderne Fronttriebler erhielt als erster ŠKODA Blinker, die in die Scheinwerfer integriert waren und sich die gleiche Glasabdeckung teilten.

2009 ŠKODA YETI

Die kleinen seitlichen Blinker an den Kotflügeln wurden in die Außenspiegel verlegt. Die Hupenfunktion wanderte vom Lenkstockhebel in den Lenkradtopf, damit am Hebel andere Funktionen platziert werden konnten, zum Beispiel die Geschwindigkeitsregelanlage.

2017 ŠKODA KODIAQ

Die heutigen Blinker, wie sie beispielsweise der ŠKODA KODIAQ zeigt, sind vollständig in die Scheinwerfer und Rückleuchten integriert. Bei den modernsten Voll-LED-Einheiten bestehen Abblendlicht, Fernlicht und Blinker ausschließlich aus Leuchtdioden statt Glühfaden- oder Xenonbirnen.

2019 ŠKODA SCALA

Der SCALA ist der erste ŠKODA, bei dem als Option dynamische Heckblinker erhältlich sind. Die Anzeigen bestehen aus einzelnen LEDs. Wenn der Fahrer die Blinker einschaltet, wandert das orangefarbene Licht mit einer schwungvollen Bewegung nach außen. Dynamische Blinker sind für andere Verkehrsteilnehmer auch bei schlechtem Wetter gut sichtbar und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Dynamische Blinker sind für andere Verkehrsteilnehmer auch bei schlechtem Wetter gut sichtbar

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