Aktuelles Neue Schwungradtechnik für Schnellladestationen

Kinetische Batterie: ŠKODA fördert clevere Energiespeichertechnologie für ultraschnelle Ladevorgänge

Mit der neuen Submarke iV und den ersten elektrifizierten Modellen CITIGOe iV, SUPERB iV und OCTAVIA iV startet ŠKODA in die Ära der Elektromobilität. Bis Ende 2022 soll es mehr als zehn elektrifizierte Modelle geben. Doch auch die Infrastruktur von Schnellladestationen muss mit der steigenden Anzahl an E-Autos mitwachsen. ŠKODA fördert daher den Kinetic Power Booster, der mit seiner innovativen Schwungrad-Ladetechnologie besonders für Standorte mit schwacher Netzleistung spannend ist und ultraschnelle Ladevorgänge ermöglicht.

Wie funktioniert der Kinetic Power Booster?

Das israelische Start-up Chakratec hat die umweltfreundliche Ladestation Kinetic Power Booster entwickelt. Diese nutzt überschüssige Energie aus dem Stromnetz, um damit Schwungräder in einem Vakuum auf hohe Drehzahlen zu beschleunigen. So wird der Strom als kinetische Energie zwischengespeichert und kann bei Bedarf dann zusätzlich zur Netzstromleistung - also insgesamt mit doppelter Ladeleistung -an E-Autos abgegeben werden.

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Was sind die Vorteile der Schwungradtechnik?

Der Kinetic Power Booster wurde vom ŠKODA AUTO DigiLab Israel Ltd. gescoutet und ist eine nachhaltige Schnellladetechnologie, die ohne chemische Batteriezellen funktioniert. Zentrale Vorteile der cleveren Schwungradtechnik: Elektrofahrzeuge können mit doppelter Ladeleistung versorgt werden, auch dort, wo die Netzleistung dafür eigentlich nicht ausreicht. Zudem sollen rund 200.000 Schnelllade- und Entladungszyklen möglich sein, was einer enorm hohen Lebensdauer von etwa 20 Jahren entspricht.

Was sind die Nachteile einer kinetischen Batterie?

Technisches Herzstück der Ladestation ist ein Container, in dem sich die Schwungräder in einem Vakuum drehen. Der Container benötigt Platz, und für mehrere Autos werden auch mehrere Container benötigt. Nach einer vollständigen Entladung des Zwischenspeichers dauert es zudem einige Zeit, bis die Schwungräder wieder auf Drehzahl gebracht sind: Bei einer 100-kW-Säule etwa 45 Minuten.

Bernhard Maier, CEO ŠKODA AUTO, und Nir Zohar, Co-Founder Chakratec.

Wann kommen die ersten Stationen nach Deutschland?

Ende Oktober 2019 hat ŠKODA AUTO auf dem Smart Mobility Summit in Tel Aviv die neue Partnerschaft mit dem innovativen Mobilitäts-Start-up Chakratec angekündigt. Bereits Mitte November startete ŠKODA bei der Prager Elektromobilitätsmesse e-SALON den Pilotbetrieb der innovativen Schnellladestation. Je nach Verlauf der Testphase des weltweit dritten Kinetic Power Booster ist der Bau weiterer Schnellladestationen auch in anderen Ländern geplant.

ŠKODA iV - neues Label für Elektromobilität

Das tschechische Traditionsunternehmen baut mit der Submarke ŠKODA iV eine eigene elektrifizierte Produktfamilie mit emotionalem Design, futuristischem Interieur und innovativen Technologien auf. In den kommenden fünf Jahren investiert ŠKODA AUTO insgesamt zwei Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und ein spezielles Ökosystem für Mobilitätslösungen.

Der Bau weiterer Schnellladestationen ist auch in anderen Ländern geplant.

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