Aktuelles ŠKODA Reisetipps für den Winter: Schwarzwald

Die schönsten Routen und Ziele im winterlichen Südschwarzwald

Der Schwarzwald ist eine der spannendsten und abwechslungsreichsten Mittelgebirgsregionen in Deutschland. „Silva Nigra“ – schwarzer Wald – tauften die Römer die einst unwirtliche Gegend, in der fast nur wilde Tiere lebten und Wegelagerer ihr Unwesen trieben. Erst im 8. Jahrhundert wurde der schwarze Wald besiedelt und die ersten Höfe gebaut, mit ihren charakteristischen, tief nach unten gezogenen Dächern. Der dichte Mischwald fiel dem gnadenlosen Holzabbau im 18. Jahrhundert zum Opfer. Später wurde er wieder aufgeforstet mit Fichtenmonokulturen, weshalb heute fast ausnahmslos hochgewachsene Nadelhölzer das Bild des Schwarzwalds prägen.

Dass der Schwarzwald weit mehr zu bieten hat als Kuckucksuhren und rote Bommeln am Trachtenhut, möchten wir Ihnen in unserem heutigen Artikel zeigen. Wir nehmen Sie mit zu den schönsten Ausflugszielen in den Südschwarzwald, zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten, über kurvenreiche Straßen und durch sagenumwobene Regionen.

Schwarzwald Panoramastraße

Am besten tauchen Sie gleich über die Schwarzwald Panoramastraße in den Südschwarzwald ein. Beginnend in Waldkirch, nordöstlich von Freiburg, fahren Sie von Norden her durch enge Kurven auf den Kandel. An der Südseite des über 1.200 Meter hohen Berges geht es wieder hinab, durch St. Märgen und St. Peter, bis auf den Thurner. Hier finden Sie das älteste Langlaufzentrum Deutschlands und die Thurnerspur mit mehreren Loipen für den klassischen Stil oder Skater. Über die Bundesstraße B500 gelangen Sie über Breitnau und Hinterzarten an den Titisee, auf dem man im Winter mit etwas Glück - und ausreichend tiefen Temperaturen - sogar Eislaufen kann. Die Schwarzwald Panoramastraße endet auf dem Feldberg, dem höchsten Berg des Schwarzwalds, von dem aus Sie einen atemberaubenden Blick über den südlichen Schwarzwald bis in die Alpen genießen können.

Am Schluchsee vorbei nach Rothaus

Wenn Sie weiter auf der B500 fahren, erreichen Sie den Schluchsee - den größten See des Schwarzwalds und gleichzeitig den höchsten Talsperrensee Deutschlands. Da der Wasserpegel schwankt, friert der Schluchsee im Winter meist nur am flachen Westende zu, wo Eisfischer Löcher in das Eis bohren, um Fische zu fangen. Am Ostende des Sees können Sie die B500 für einen Abstecher zur Badischen Staatsbrauerei Rothaus verlassen, deren "Tannenzäpfle" vermutlich deutschlandweit bekannt ist. Hier können Sie an einer Brauerbesichtigung teilnehmen oder die Ausstellung "Zäpfle Heimat" besuchen. Apropos Heimat: Ebenfalls sehenswert in Grafenhausen-Rothaus ist das "Hüsli", ein im Jahr 1911 im Stile eines typischen Schwarzwaldhauses errichtetes Heimatmuseum. Sie kennen es bestimmt: In der TV-Serie "Die Schwarzwaldklinik" stellte das Hüsli mit seiner Außenansicht den Wohnsitz von Prof. Brinkmann dar.

St. Blasien und der Schwarzwälder Dom

Zurück auf die B500, gelangen Sie über den Ort Häusern in die kleine, im Albtal gelegene Stadt St. Blasien. Bekannt ist St. Blasien vor allem durch seine eindrucksvolle Kirche, die die Einheimischen auch gerne den "Schwarzwälder Dom" nennen. Tief im Schwarzwald thront das erhabene Bauwerk, das im Jahr 1783 als drittgrößte Kuppelkirche Europas errichtet wurde und seitdem zwei schweren Bränden zum Opfer gefallen ist. Mit seinen 63 Metern Höhe, der 36 Meter breiten Kuppel und dem prächtigen weißen Marmor im Innern ist der Dom von St. Blasien heute vielleicht schöner denn je. Übrigens: Ein Dom im Sinne eines Bischofssitzes ist das Bauwerk nicht, es trägt die Bezeichnung nur wegen seines Kuppelbauses. Auch im Winter, wenn die dunklen Fichten mit Schnee bedeckt und die Luft klirrend kalt ist, können Sie im Schwarzwälder Dom Andachten und festliche Konzerte besuchen.

Der Schwarzwälder Dom

Über Bernau zum Wasserfall in Todtnau

Von Sankt Blasien fahren Sie weiter nach Bernau im Schwarzwald und durch die malerische Landschaft des Gletscherkessels Präg. In dem Naturschutzgebiet sind in der Würm-Kaltzeit sechs Gletscher aufeinandergestoßen, deren Täler nun sternförmig aufeinander zulaufen. Über die B317 gelangen Sie nach Todtnau, wo Sie sich unbedingt den Hangloch-Wasserfall ansehen sollten. Mit einer Fallhöhe von 97 Metern gehört er zu Deutschlands höchsten Wasserfällen. Und dieser ist nicht nur im Sommer ein Highlight, sondern gerade auch im Winter, wenn das herabfallende Wasser teilweise gefriert und sich fast magische Figuren aus Eis auftürmen.

Todtmoos

Todtmoos ist ein malerischer, kleiner Ort, wie hineingegossen in das obere Wehratal. Jedes Jahr am letzten Wochenende im Januar weht ein Hauch von Alaska durch den schwarzen Wald, denn dann findet hier das internationale Schlittenhunderennen statt. Todtmoos ist aber auch das Tor zum Hotzenwald, einer landschaftlich wilden und sagenumwobenen Region des Südschwarzwalds. Ein Riese soll hier einst gelebt haben und von den wehrhaften Hotzenwäldlern vertrieben worden sein. Und auch der Moosteufel, ein für den Straßenbau tätiger Steineklopfer, hat hier sein Unwesen getrieben. Von Todtmoos aus können Sie eine der aufregendsten Strecken durch den Hotzenwald hinunter an den Hochrhein fahren. Über Herrischried nach Görwihl und von dort durch das enge und kurvenreiche Albtal, das mit seinen fünf in den Fels gesprengten, nur einspurig befahrbaren Tunneln für ein bisschen Nervenkitzel sorgt.

Vielleicht haben Sie ja Lust auf eine Wintertour durch den Südschwarzwald bekommen. Bevor Sie losfahren, sollten Sie Ihren ŠKODA aber unbedingt winterfest machen und vor allem auf eine gute Winterbereifung achten.

Ein Hauch von Alaska beim internationalen Schlittenhunderennen (© Anja Keller & Christian Nutto)

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