Rückspiegel Die Evolution der ŠKODA Felgen

Vom Holzrad zur Alufelge: Die Entwicklung der ŠKODA Felgen seit 1905 im Überblick

Autos und ihre Bestandteile haben sich in ihrer über hundertjährigen Geschichte immer wieder verändert. Das machten bereits unsere Rückblicke in die Evolution der Scheinwerfer und Schalthebel deutlich. Eine Konstante aber blieb dem typischen Auto: Es fährt und fährt und fährt auf vier Rädern. Wie sich Funktion und Design der ŠKODA Räder entwickelt haben, zeigt unsere Evolution der ŠKODA Felgen:

 

1905

LAURIN & KLEMENT VOITURETTE A

Das erste Auto, das die ŠKODA Gründer Václav Laurin und Václav Klement in Mladá Boleslav produzierten, war die VOITURETTE A. Sie rollte auf Holzfelgen mit Speichen und einem äußeren Stahlrahmen, der nur mit einer Schraube in der Mitte an der Achse befestigt war. Als optionales Extra waren die ersten LAURIN & KLEMENT Automobile mit edlen Felgen vom englischem Motorrad- und Automobil-Hersteller Rudge-Whitworth aus Coventry ausgestattet.

1929

LAURIN & KLEMENT ŠKODA 110

Um den Komfort des Fahrers zu erhöhen und den allzu oft nötigen Reifenwechsel zu erleichtern, wurden in den 1920ern auswechselbare Felgen entwickelt, die mit sechs Schrauben am Außenring des Rads befestigt waren.

In den 1920ern wurden auswechselbare Felgen entwickelt

1930

ŠKODA 645

In den 30er Jahren kam es in Mode, Felgen aus gepresstem Metall zu fahren, so wie beim ŠKODA 645 von 1930. Die Metallfelgen kamen vom Fließband und waren kostengünstiger als die hölzernen Einzelanfertigungen. Aufgrund miserabler Straßenqualität waren Ersatzräder damals noch kriegsentscheidend. Diese wurden am Heck des Autos untergebracht und es war normal, mit zwei Ersatzrädern unterwegs zu sein.

1937

ŠKODA POPULAR MONTE CARLO

Leichte Felgen in Sternenform mit einem weißen Streifen auf dem Reifen waren Mitte der 30er Jahre das Nonplusultra. Die Räder von diesem ŠKODA POPULAR MONTE CARLO wurden auch beim RAPID, FAVORIT und SUPERB verwendet. Das Design war so populär, dass es bis in die 50er Jahre (ŠKODA 1101 TUDOR und die 1200, 1201, 1202 Reihen) und sogar in die 60er (ŠKODA 440 SPARTAK und 450) Bestand hatte. Der Kofferraum des POPULAR MONTE CARLO war so groß, dass neben Gepäck auch noch zwei Ersatzräder Platz fanden.

Die Räder von diesem ŠKODA POPULAR MONTE CARLO wurden auch beim RAPID, FAVORIT und SUPERB verwendet

1960

ŠKODA OCTAVIA

Als die 60er Jahre ins Haus standen, entwickelte ŠKODA eine neue Generation von Stahlfelgen, wie bei diesem ŠKODA OCTAVIA 985. Diese Räder zierten auch den OCTAVIA, FELICIA, 1000 MB, 100 und 120 bis in die späten 1970er Jahre.

1981

ŠKODA 125 L

In 1981 startete die Produktion der neuen 13-Zoll-Stahlfelgen mit Luftschlitzen am Außenrand. Die Plastikabdeckung in der Mitte war auch eine Innovation bei ŠKODA. Zu sehen bei diesem ŠKODA 125 L von 1989.

1981 startete die Produktion der neuen 13-Zoll-Stahlfelgen

1990

ŠKODA FAVORIT

Was die Bereifung angeht, orientierte sich der ŠKODA FAVORIT mit der 13-Zoll-Felge samt Plastikabdeckung stark an seinen Vorgängern. Nur die Luftschlitze wurden etwas größer und eckiger. Stahlfelgen waren beim FAVORIT noch Standard, doch bald waren auch die ersten Leichtmetallfelgen erhältlich, als optionales Extra oder bei Sondereditionen.

2018

ŠKODA KAROQ (19-Zoll-Leichtmetallfelge „Crater“)

Václav Laurin und Václav Klement wären überrascht, wenn sie die Räder heutiger ŠKODA Modelle sehen könnten. Alufelgen in verschiedenen Größen und Designs. Glanzgedreht, matt lackiert oder mit Sternenstaub besetzt: So sehen die 10 schönsten ŠKODA Felgen aus.

Heutige ŠKODA Modelle haben Alufelgen in verschiedenen Größen und Designs.

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