Köpfe Ingenieurskunst im Blut und ŠKODA im Herzen – Peter Sudeck

Sein Herz schlägt für ŠKODA – dabei ist Peter Sudeck Problemlöser und Ingenieur durch und durch.

Peter Sudeck ist perfekt vorbereitet. Nachdem er uns zu einem Oldtimer-Rennen auf dem Nürburgring eingeladen hat, hat er Tickets, Pässe zum Fahrerlager und ein Parkticket für uns organisiert. „Damit wir einen Blick auf diese wunderbaren Oldtimer werfen können. Und für die Fotos ist es im Fahrerlager viel schöner als hier in der Hotellobby", erklärt er.

Sein ganzes Leben hat er damit verbracht, Dinge zu optimieren, Prozesse zu stabilisieren und sicherzustellen, dass die Qualität immer auf dem höchsten Niveau ist. Peter Sudeck ist ein Ingenieur wie aus dem Lehrbuch. Sein Interesse an der Technik begann schon früh: mit Modellen. Sudeck war fasziniert von Autos, Flugzeugen und Booten, ob selbst gemacht oder Druckguss-Spielzeug.

Er war auch ein kleiner Entdecker. Meistens spielte er im nahe gelegenen Bielefelder Kohlehandelskomplex. „Es war für uns das Paradies. Aber du warst auch immer furchtbar schmutzig", lacht Sudeck heute über die Erinnerungen. Dort fuhr er mit gerade einmal zwölf Jahren zum ersten Mal Auto.

Nach seiner Fahrprüfung acht Jahre später war sein erstes Auto ein Käfer – ein Volkswagen 1200 mit 30 PS Leistung, mit dem er während seines Militärdienstes von seiner Heimatstadt Bielefeld zum Flugplatz Niedermendig pendelte.

Reisen und neue Herausforderungen

Als begeisterter Reisender nahm er das Angebot von Volkswagen, in die USA überzusiedeln und dort zu arbeiten, gerne an. So wechselte er nach acht Jahren als Produktionsingenieur im Werk Wolfsburg 1977 in die nordamerikanische Konzernzentrale in Warren bei Detroit. Seine Aufgabe war es, sicherzustellen, dass die Prozesse in den USA hinsichtlich der Qualität mit denen in Deutschland identisch sind.

Zurück in Deutschland wurde sein Fernweh wieder größer. Inspiriert von der Artikelserie „Spurensuche" in der Zeitschrift „Gute Fahrt“ machte sich Sudeck auf den Weg Richtung Osten und erkundete die Automobilindustrie hinter dem Eisernen Vorhang. Das ŠKODA Werk in Mladá Boleslav, die Geburtsstätte von Ferdinand Porsche in Vratislavice nad Nisou und die Tatra-Werke in Kopřivnice faszinierten ihn enorm – der Trip legte die Saat für seinen Wunsch, 1991 von Volkswagen zu ŠKODA zu wechseln. Dort war er am Wiederaufbau der Produktionsprozesse beteiligt und entwickelte eine Liebe zu klassischen Automobilen.


Sudeck machte sich auf den Weg Richtung Osten und erkundete die Automobilindustrie hinter dem Eisernen Vorhang.

Die Kameradschaft bei ŠKODA

Obwohl er 1998 von Mladá Boleslav nach Wolfsburg zurückkehrte, blieb seine Leidenschaft für ŠKODA bestehen. Bei einem Oldtimer-Event traf Sudeck erstmals Matthias Kahle und Peter Göbel, die zusammen viermal die Deutsche Rallye Meisterschaft mit ŠKODA gewonnen haben. Dies war der Startschuss für eine Freundschaft und gemeinsame Projekte. Gemeinsam erweckten sie einen ŠKODA 130 wieder zu neuem Leben, obwohl zunächst kaum mehr als die Rohkarosse des Fahrzeugs existierte.

Mithilfe des ŠKODA Spezialisten Jens Herkommer restaurierten sie das Fahrzeug liebevoll und versahen es mit den Spezifikationen des legendären 130 RS. Seitdem wird diese Replika sehr erfolgreich bei Rallyes in ganz Europa eingesetzt. Im Allgemeinen ist es die Kameradschaft, die Sudeck bei ŠKODA so sehr schätzt. Zusammenreißen, zusammen lachen, miteinander reden – das sind die Dinge, die ihm auch heute noch enorm wichtig sind.

Zu seinen Sammlerstücken zählen ein Sechszylinder-SUPERB 645, ein LAURIN & KLEMENT 110, ein rotes FELICIA Cabriolet, ein POPULAR ROADSTER und ein OCTAVIA. Zusammen mit seiner Frau Andrea nimmt er jedes Jahr an vielen Rallyes und Oldtimer-Veranstaltungen teil. „Die Leute sind froh, einen alten ŠKODA auf der Straße zu sehen", erklärt Sudeck. Er fährt und sammelt nicht nur gerne, sondern wartet auch seine Autos. „Ich kann zwar auch eigenständig an meinen Autos herumbasteln, aber bei größeren Aufträgen vertraue ich auf unser freundliches ŠKODA Netzwerk. Wenn es eine Sache gibt, die ich im Laufe der Jahre zu schätzen gelernt habe, dann sind es diese berühmten tschechischen Hände. Früher mussten sie viel improvisieren, was sie zu sehr talentierten Mechanikern machte."

Talent und Leidenschaft – das macht Peter Sudeck aus

Wo liegt das Problem? Wie könnte dir Lösung aussehen? Wann können wir die Lösung nutzen? Diese drei Fragen haben ihn sein ganzes Leben lang beschäftigt. Und seine Frau lächelt, wenn man sie fragt, ob er in seinem Alltag noch immer Dinge durch die Brille eines Ingenieurs betrachtet. Sudeck selbst ist in dieser Hinsicht sehr bescheiden. Er würde nie behaupten, Großes geleistet zu haben. Doch wie er die Arbeit in Mladá Boleslav verbessert hat, wie er die ŠKODA Oldtimerszene in Deutschland mitgestaltet und Touren und Veranstaltungen mitorganisiert – das alles ist auf sein Engagement, sein Können und seinen Fleiß zurückzuführen.

Peter Sudeck lebt für seine Autos.


Peter Sudeck sieht die Welt auch heute noch durch die Brille des Ingenieurs.

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