Top Story Mit vier Oldtimern in den Süden Frankreichs

ŠKODA startet bei der AvD-Histo-Monte 2019

Vom 12. bis 16. Februar 2019 bietet die AvD-Histo-Monte für Oldtimer-Fans die Gelegenheit, mit historischen Fahrzeugen über Original-Wertungsprüfungen der legendären Rallye Monte Carlo zu fahren. Bei der 22. Ausgabe der Gleichmäßigkeits-Rallye ist ŠKODA mit vier Oldtimern vertreten. ŠKODA AUTO Deutschland startet mit dem ŠKODA 130 RS, dem ŠKODA 110 R und dem ŠKODA 130 LR. Ein privat eingesetzter ŠKODA RAPID 120 ergänzt das Markenquartett. Selbstverständlich mit dabei ist der siebenfache deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle. Statt wie gewohnt ins Lenkrad zu greifen, nimmt der ŠKODA Botschafter diesmal auf dem Beifahrersitz Platz.

Die Strecke

Der erste Tag beginnt mit dem Warm-up und führt die rund 90 Teilnehmerpaare über die Ostalb nach Freudenstadt, wo die Oldtimer auf dem größten Marktplatz Deutschlands präsentiert werden. Über den deutschen „Col de Turini“ geht es für die Fahrer weiter zum Tagesziel nach Freiburg.

Am nächsten Tag geht die Reise strikt Richtung Süden. Zu den Highlights zählen zwei schmale Brücken, die über zwei der größten Flüsse Europas führen: Die Teilnehmer überqueren kurz nach dem Start in Freiburg (Breisgau) den Rhein und kurz vor dem Tagesziel in Aix-les-Bains die Rhone. Zwischen diesen beiden besonderen Orten liegen 540 Kilometer feinste Rallye-Strecke. Am vierten Tag begeben sich die Crews in weiten Teilen auf die historische Route dieses Motorsportklassikers, die sie über die französische Seealpen führt. Dabei erwarten die Teams einige Herausforderungen: Zum einen müssen die Teilnehmer ihr Fahrkönnen auf Schnee und Eis unter Beweis stellen. Zudem gilt es, auf der 530 Kilometer langen Strecke zahlreiche Pässe zu überwinden. Am Schlusstag schickt die 22. AvD-Histo-Monte die Oldtimer nach Italien, das zuletzt 2012 Bestandteil der historischen Monte war. Von Cannes geht es über den berühmten Col de Turini bis nach San Remo, nach insgesamt rund 1.800 Kilometern erreicht die Flotte dann die prunkvolle Hafenstadt Monaco. Den feierlichen Abschluss bildet am Abend die große Gala mit Siegerehrung.

Die Fahrzeuge

Der ŠKODA 130 RS steht für einen der größten Erfolge in der 119-jährigen Motorsportgeschichte der Traditionsmarke ŠKODA: Bei der Rallye Monte Carlo 1977 gelang zwei Werkteams am Steuer des als „Porsche des Ostens“ bekannten 130 RS der Doppelsieg in ihrer Kategorie. Am 29. Januar beendeten Václav Blahna und Lubislav Hlávka die Rallye Monte Carlo als Erste der Klasse bis 1.300 cm³. Das zweite Werksduo, Milan Zapadlo und Jiří Motal, erreichte damals Platz zwei. Bei der AvD-Histo-Monte startet ein 130 RS aus dem Baujahr 1976. Mit an Bord sitzt der siebenfache deutsche Rallye-Meister und ŠKODA Markenbotschafter Matthias Kahle. Die besondere Herausforderung für ihn wird es sein, nicht selbst das Lenkrad zu übernehmen, sondern als Beifahrer die Richtung vorzugeben.

Darüber hinaus bereichert der ŠKODA 110 R von 1978 die Tour ins Fürstentum, die sich über neun Etappen erstreckt. Vergangenes Jahr konnten Fans den tschechischen Oldtimer unter anderem bei der Sachsen Klassik und beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring erleben. Das hinterradangetriebene Sportcoupé galt bei seinem Debüt 1970 als Traumwagen des Ostens und bildetet die technische Basis für den davon abgeleiteten 130 RS, den ŠKODA auch im Rundstreckensport sehr erfolgreich einsetzte. Der voll alltagstaugliche 110 R verfügt über einen 62 PS starken Vierzylinder mit 1,1 Liter Hubraum, Sportsitze, zusätzliche Rundinstrumente sowie rahmenlose Türfenster. Am Steuer des Sportcoupés wird Andreas Leue sitzen, Leiter Motorsport und Tradition von ŠKODA AUTO Deutschland. 

Der ŠKODA 130 LR komplettiert das Ensemble von ŠKODA AUTO Deutschland. Ihn entwickelten die Ingenieure der Marke 1985 am Unternehmensstammsitz in Mladá Boleslav für die Gruppe B der Rallye-Weltmeisterschaft. Ausgestattet mit Heckantrieb und 1,3 Liter Hubraum ohne Turbolader, galt der 130 LR seiner Zeit als Underdog. Trotzdem konnte er mit Erfolgen glänzen: So fuhr Ladislav Krecek 1986 zusammen mit seinem Copiloten Borivoj Motl auf den sechsten Platz bei der WM-Rallye San Remo und fuhr bei der britischen RAC-Rallye einen Klassensieg ein. Bei der 22. AvD-Histo-Monte pilotiert Jens Herkommer das Fahrzeug. Der Cheftechniker gilt als Experte der tschechischen Traditionsmarke und trägt zu Recht den Spitznamen „Dr. ŠKODA“.

Seien Sie dabei und verfolgen Sie die 22. AvD-Histo-Monte auf der Facebook-Seite ŠKODA RS und Motorsport und in den Stories des ŠKODA Instagram-Kanals @skodade!

Der ŠKODA 110 R (1978)

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