Aktuelles ŠKODA TUDOR: Rassige Designstudie von 2002

Das ŠKODA Coupé TUDOR glänzt noch heute mit seiner zeitlosen Eleganz und luxuriöser Sportlichkeit. Benannt nach dem ŠKODA 1101 TUDOR von 1948 erzählt diese feuerrote Designstudie eine spannende Geschichte und ist der erste ŠKODA mit den heute markentypischen C-förmigen Rückleuchten. Das größte Kompliment aber erhielt das begehrte Einzelstück durch die Tatsache, dass es nach einer Messe in Indien gestohlen wurde.

Challenge accepted! Das SUPERB Coupé!

Im Jahr 2000 trat Professor Wilfried Bockelmann, damaliger Entwicklungschef bei ŠKODA, mit einer wegweisenden Challenge an sein Team heran. Die Autodesigner sollten mit neuen Ideen die dreifaltige ŠKODA Modellpalette von OCTAVIA, FABIA und SUPERB erweitern. Am besten gefiel Bockelmann der Vorschlag eines eleganten Coupés, an dem das Designteam dann weiterarbeitete. Bei der Entwicklung namens TUDOR ("two-door") stand die 2001 vorgestellte SUPERB Limousine Pate. Lediglich die Karosserie wurde tiefergelegt und das Fahrwerk straffer abgestimmt. Front- und Heckpartie - außer die Rückleuchten - des SUPERB wurden nahezu beibehalten.

ŠKODA TUDOR: Premiere der C-förmigen Rückleuchten

Zur Jahrtausendwende war es bei ŠKODA üblich, Rücklicht und Blinker eigenständig nebeneinander zu positionieren. Bei der TUDOR Studie nutzte das Designteam reflektierende Oberflächen, um Blinker und Rücklicht erstmals in ein Element zu integrieren. Diese Idee wurde bei der zweiten OCTAVIA Generation perfektioniert und legte den Grundstein für die heute markentypischen C-förmigen Rückleuchten. Ein stylisches Extra sind auch die Lettern des Modellnamens am Heck des TUDOR. Bei der der Schrift ließen sich die Designer von böhmischem Kristall inspirieren, was einige Jahre später Teil der ŠKODA DNA wurde.

Stärkster Motor und edles Interieur

Unter der Haube des ŠKODA TUDOR sitzt ein 2,8-Liter-V6-Ottomotor mit 142 kW (193 PS), einem maximalen Drehmoment von 279 Nm und einer Höchstgeschwindigkeit von 237 km/h. In 7,9 Sekunden sprintet das rassige Coupé mit Fünfganggetriebe und elektronischem Stabilitätsprogramm ESP von 0 auf 100 km/h. Im exklusiv gestalteten Interieur brillieren beigefarbene Ledersitze, Dreispeichen-Sportlenkrad, Aluminiumzierleisten und in verchromte Blenden gefasste Instrumente.

Beliebtes Einzelstück auf Weltreise

Auf dem Genfer Autosalon 2002 wurde der TUDOR erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und erfreute sich großer Beliebtheit. Als Serienmodell kam das Coupé jedoch nicht in Frage, und so blieb es bei einem begehrenswerten Einzelstück, das im ŠKODA Museum und auf Messen präsentiert wurde. Bei einem solchen Messeauftritt in Indien kam der TUDOR jedoch unter "dramatischsten Umständen" abhanden. Nach langer Suche der örtlichen Behörden wurde das einzigartige Auto einige Monate später an einem Bahnhof wiedergefunden. Bei seiner Rückkehr nach Tschechien musste das Concept Car komplett renoviert werden und ist bis heute im ŠKODA Museum in Mladá Boleslav zu bewundern.

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